Bei einer kontinuierlichen THM- und Chloraminreduktion kann die Zugabe von Chlor massiv reduziert werden. Die dafür relevanten Faktoren sind: |
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Volumen des Beckens |
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Anzahl der Besucher / Tag |
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Zustand des frischen Füllwassers |
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Umwälzung / Stunde - 100% Beckenumwälzzeit |
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Temperatur des Beckenwassers |
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UV Transmission |
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Anlagenschema |

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Schimmbad Desinfektion
Die UV Desinfektionstechnologie wird zunehmend auch im Schwimmbadbereich eingesetzt. Die Reduktion der Chlorverwendung ist für viele Schwimmbadbetreiber ein entscheidendes Argument für die Installation einer UV Desinfektionsanlage.
Weiters können mit der UV-Technologie die Chloramin- und Trihalogenmethanwerte reduziert werden. Trihalogenmethan kurz THM genannt und Chloramin entstehen, wenn Wasserinhaltsstoffe mit freiem Chlor reagieren. Diese Inhaltsstoffe werden insbesondere durch Badegäste eingebracht (Harnstoff, Hautpartikel, usw. ). Aber auch bei der Füllwassereinbringung werden Stoffe eingebracht, die mit Chlor zu unerwünschten Nebenprodukten reagieren können. THM ist bei Tieren nachweislich krebserregend. Chloramine sind für rote Augen, Hautreizungen, den typischen Schwimmbadgeruch verantwortlich und stehen im Verdacht karzinogen zu sein.
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Möglichkeiten, eine UV-Desinfektionsanlage in ein Schwimmbad zu integrieren.
Einsatz bei der Wasserzuführung einmaliger Durchlauf d.h. das Wasser durchströmt nur einmal die UV-Anlage,die bei der Frischwasserzufuhr die gewünschte Desinfektion durchführt.
Einsatz im Filter- und Rückspülsystem Umwälzkreislauf d.h. das Wasser im Becken, welches ständig im Kreislauf ist, wird ebenfalls bei jeder Umwälzung durch die UV-Anlage geleitet. Die Effizienz und die Auswirkung der UV-Desinfektion sind kontinuierlich.
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Einsparungen Reduktion der Füllwassermenge (Austausch durch Neuwasserzugabe, zum Zweck der Reduzierung der gebundenen Chlorwerte) um ca. 20 bis 30% Verringerung des Chloraminwertes um ca. 35 bis 45% Reduzierung der notwendigen Chlorung
Amortisationszeit je nach Anwendungsfall zwischen 0,75 und 3 Jahren
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Neben der Berechnung der Strahlerleistung muss genau Bedacht genommen werden welche Strahler zum Einsatz kommen sollen, da die Wirkungsweisen der verschiedenen Strahler unterschiedliche Auswirkungen haben. Die Durchflussberechnung erfolgt nach der Annäherungsformel: Beckenvolumen x (0,2 bis 0,4)* = Durchfluss/Stunde * Je nach Beckendurchströmung
Systemauswahl - Strahler Bei Verwendung zur Eliminierung von gebundenem Chlor: Reduktion der Chloramine, Trihalogenmethan Notwendige Wellenlänge: 254 bis 340 (Chloramine) und 446 (THM) nm
Bei Verwendung zur Desinfektion Abtötung von Viren, Bakterien, Pilzen, usw. Notwendige Wellenlänge: 253,7 - 260 nm
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Der Einbau der UV Anlage erfolgt grundsätzlich nach der Filteranlage und vor der Chlorinjektionsanlage. Damit kann der Chloramin- bzw. THM Wert kontinuierlich gesenkt werden. Wird die UV Anlage nur in die Frischwasserzuleitung eingebaut kann keine kontinuierliche Chloramin- bzw. THM Reduktion erzielt werden.
Die ausschließliche Verwendung einer UV Anlage bei der Frischwasserzuführung hat nur dann Sinn, wenn eine überdurchschnittliche Belastung des Wasser vorliegt, und man vor der Filteranlage diese Entkeimung durchführen möchte. Aber auch in diesem Fall empfiehlt es sich, im Umwälzkreislauf eine zusätzliche UV Anlage zu installieren. Werden in einem Schwimmbadsystem beide Varianten eingesetzt, so sollte die vorgelagerte UV Anlage speziell für die mikrobiologische Desinfektion, die UV Anlage im Umwälzbereich für die Chloramin- und THM Reduktion, ausgelegt sein.
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